Wirkprinzip TRIQUENCE®-Misch-Conchen
Konstruktion und Arbeitsprinzip der Conche mit TRIQUENCE®-Mischwerk
Die bisher bewährten Hochscher-Conchen von LIPP besitzen eine zentral gelagerte Mischwelle, auf der mehrere Mischelemente über die Länge verteilt angebracht sind.
Jedes pflugscharähnliche Mischelement überstreicht dabei einen ganz bestimmten ringförmigen Behälterbereich, und zwar 1-mal bei jeder Umdrehung.
Beim neuen TRIQUENCE®-Mischwerk hingegen wird der Mischbehälterabschnitt pro Umdrehung der Welle 3-mal überstrichen (Wirkprinzip TRIQUENCE®) .
Während bei der bisherigen Konstruktion das Produkt pro Wellenumdrehung
1-mal umgeschichtet wurde, erfolgt dies mit dem TRIQUENCE®-Mischwerk 3-mal.
Dadurch ergeben sich die folgenden Effekte:
Deutlich bessere Mischwirkung
Dies bedeutet wiederum
- eine Reduzierung der Temperatur- und Konzentrationsgradienten,
- die Entstehung einer größeren sich ständig erneuernden freien Oberfläche, da das Gut mehr aufgelockert wird,
- eine Verbesserung des Stoffaustausches Produkt/Luft.
Verbesserter Wärmeübergang zwischen Produkt und Wand
Das resultiert aus
- häufigerer Umschaufelung des Produkts an der Wand,
- besserer Durchmischung des Gutes.
Effektiverer Dispergier-Vorgang
Der wesentlich erhöhte Wärmetransport ermöglicht das Einleiten von mehr Scher-Energie. Als Endergebnis steht eine um mindestens 30 Prozent verkürzte Conchierzeit bei gleichzeitiger Reduzierung der Emulgator- und Fettanteile. Dies wird erreicht, ohne die Conche zu komplizieren oder zu verteuern.